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Der Kebnekaise ist mit 2.104 Metern die höchste Erhebung in Schweden. Der Berg befindet sich in Lappland, nicht weit entfernt von Kiruna. Eine Besteigung ist alleine schon aufgrund der phänomenalen Aussicht eine Überlegung wert. Mit einem guten Bergführer können auch noch recht unerfahrene Bergsteiger eine Tour auf den Gipfel wagen.

Eigentlich hat der Kebnekaise zwei Gipfel, einen Nord- und einen Südgipfel. Der höchste Punkt ist auf dem Südgipfel zu finden, allerdings ist der Berg an dieser Stelle vergletschert. Wird nur der Fels berücksichtigt, ist der Nordgipfel mit 2.097 Metern der höchste Punkt. Eine Besteigung beginnt in der Regel in Nikkaluokta. Von dort aus müssen 19 Kilometer zurückgelegt werden bis zur Fjällstation. Allerdings können 6 Kilometer mit einem Boot überwunden werden, da sich der See Ladjojaure auf der Strecke befindet.

Grundsätzlich gibt es zwei Wege, um den Gipfel des Kebnekaise zu erreichen. Auf dem Östra Leden müssen Passagen mit dem Schwierigkeitsgrad II (UIAA-Skala) bewältigt werden. Die Kletterroute ist gut ausgebaut und gesichert. Auf dem Västra Leden sind keine großen Schwierigkeiten vorhanden, allerdings ist der Weg länger und erfordert mehr Kondition.

An der Fjällstation kann ein Bergführer angeworben werden. Von dieser Möglichkeit sollten auch erfahrene Bergsteiger, die nicht ortskundig sind, Gebrauch machen. Besonders das Wetter kann am Kebnekaise zu einem Problem werden. Dann kann auch an diesem vermeintlich harmlosen Berg eine gefährliche Situation entstehen. Mit Vorsicht sind zudem die Gletscherpassagen zu genießen. In diesen Bereichen sollte man stets in einer Seilschaft unterwegs sein. Ein Alleingang kann sehr leicht mit einem verheerenden Absturz enden.

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