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Die schwedische Schriftstellerin Selma Lagerlöf prägte die Literaturgeschichte des Landes wohl wie keine andere und schaffte es, dass auch Schweden in Literaturkreisen an Einfluss gewann.

Geboren wurde Lagerlöf 1858 auf einem Gutshof in Värmland. Sie entschloss den Lehrberuf zu ergreifen und absolvierte eine Ausbildung am Höheren Lehrerinnenseminar in Stockholm. Bereits mit 16 Jahren begann sie das erste Mal Gedichte zu schreiben. Ihr erstes veröffentlichtes Werk „Gösta Berling“, welches 1891 entstand, brachte ihr großen Erfolg im eigenen Land. Als nächstes folgte das Buch „Jerusalem“ 1902, in dem sie über eine ausgewanderte Familie in Jerusalem berichtete. 1906 schaffte sie das Unglaubliche: Mit dem Buch „Wunderbare Reise des kleinen Nils Holgersson mit seinen Wildgänsen“ verschaffte sie sich 1906 international einen Namen und großen Erfolg. Nach einem langen erfolgreichen Leben starb sie 1940 im Alter von 82 Jahren.

Lagerlöf war nicht nur eine gute Schriftstellerin, sondern auch eine Vorreiterin für Frauen in der Literatur. Sie bekam als erste Frau den Nobelpreis für Literatur und wurde als erste Frau Mitglied der Schwedischen Akademie. So war sie der Ansporn für viele junge Frauen ebenfalls in ihre Fußstapfen zu treten.

Eines ihrer Erfolgsgeheimnisse war, dass sie bevorzugt volkstümliche Erzählungen schrieb und in ihren Geschichten immer einfache Menschen aus dem eigenen Land die Hauptrolle spielten und über ihren Alltag erzählt wurde.

Die Schweden tragen heute mit Stolz ihre Werke und ihre Andenken weiter. In ihrem Geburtshaus in Marbacka ist darum heute das „Selma Lagerlöf Museum“ eingerichtet und auch Schulen, Plätze und Preise sind nach ihr benannt worden.

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